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Heller Zelte Ratgeber

www.heller-outdoor.de: Willkommen bei den Zeltspezialisten! Wir leben jedes Jahr 5 - 8 Wochen in den verschiedensten Gebieten der Welt im Zelt. Über 1000 Nächte haben wir zwischen Nordkap, Zentralamerika, Südafrika, Australien + Neuseeland im Zelt verbracht! Immer wieder waren wir extremen Situationen ausgesetzt. Hitze, Kälte, Wolkenbrüche, Stürme und Orkane. Hier geben wir  Euch kostenlos wertvolle Tips zum Zeltkauf, denn wir wissen worauf es wirklich ankommt !

Rejka Zeltinfos      .

Zelte von Euro 170,- - 600,- 2 Mann bis 6 Mann Zelte

Out-well Zeltinfos .

Zelte von Euro 74,- - 600,-    1 Mann bis 8 Mann Zelte

Der neue Süd-West Outdoorshop hat nun unsere Outdoorshop Nachfolge in der Gibitzenhofstr.47 in 90443 Nürnberg übernommen, da wir den ständig wachsenden Arbeitsaufwand von Outdoorshop und Kanuschule auch aus privaten Gründen nicht mehr bewältigen konnten. Filialleiter Thomas Trobisch freut sich Dienstag - Freitag 10-18 Uhr und Samstag 10-16 Uhr auf Eueren Besuch. Infos über die stark reduzierten Abverkaufspreise gibt’s im Shop oder unter 0911/414444.
In Sachen  Kanuschule betreuen Euch Norbert und Karin Heller weiterhin, außerdem haben wir noch Boote und Kanubedarf im Abverkauf.

Helsport Zeltinfos .

Zelte ab 360 Euro      1 bis 4 Mann Expeditionszelte

Karin Heller in Australien. Dieses Tunnelzelt war 145cm hoch und wir konnten bei Regen oder kaltem Wind im Vorzelt  sitzen und essen. Es wog ca. 5,2kg und konnte beim Flug mitgenommen werden.

HELLER OUTDOORSHOP ZELT RATGEBER - gegen Flops beim Zeltkauf :

KAUFPREIS: 1. Leider ist ein hoher Preis kein Garant für einen guten Zeltkauf ! Viele  Anbieter haben sich auf Schnäppchenjäger eingestellt. Nach dem Motto: Ihr wollt reduzierte Ware, dann kriegt Ihr reduzierte Ware werden heute viele Sonderposten produziert. Man nehme ein bekanntes Zelt, fertige es aus billigerem Zeltstoff und mit schwächeren Materialien. Das Preisschild: “Bisher 299,- Jetzt 149,90” wird teils gleich in der Fabrik angeheftet. Viele Kunden können die Unterschiede sowieso nicht erkennen. Manche Handelsketten machen sich´s noch leichter: Man kauft Zelte, erfindet´ne neue Outdoormarke, läßt ein tolles Logo aufdrucken, macht einen überteuerten Phantasiepreis und setzt den dann um 30-50% runter. Tolle Katalogbilder mit dem “Superzelt” in schönen Wüsten- oder Trekkinggebieten täuschen dann eine praxisbewährte Qualität vor. 2. Auch beim seriösen Angebot gilt: Wer spart bekommt meißt weniger! Bei Alugestängen, Zeltstoffen und den Nähten  gibt´s riesige Unterschiede! Teuere Materialien sind viel robuster und halten viele Jahre länger als billige Lösungen. Einmal ist mein Zelt zusammengebrochen und ich mußte völlig durchnäßt im Sturm (Hurricane Bob in Island) mitten in der Nacht´ne Stunde reparieren! Mir reicht´s mit halben Sachen! Beim Zelt gibts für mich keine Kompromisse mehr, das Zelt ist immer noch das wichtigste Ausrüstungsteil beim Campen! Übrigens: Im Sommer lief bei uns oft das Telefon heiß! Ständig suchten Leute Ersatzteile für Billigzelte. Denn besonders bei Billigzelten ist die Reklamations- quote hoch. Für gute Qualität sollte man halt etwas Geld investieren. Seit Jahren über- schwemmen leider viele fragwürdige Zeltkopien den Markt und viele Produzenten kopieren beim Konkurrenten. Meißt erreichen die Kopien aber nicht annähernd das Original. (Das ist wie wenn Madonna gute Songs kopiert, da kommt halt einfach nichts brauchbares raus.)  

ZELTFORM: Geodätische Kuppelzelte (Kuppelformen mit vielen Zeltstangen) sind prinzipiell am sturmsichersten (bei gleicher Zeltqualität). Die vielen Stangen teilen die Windkräfte auf kleinere Flächen auf und bilden statisch sehr stabile Dreieckskonstruktionen. Nachteil bei Geodäten sind das hohe Gewicht und die längere Aufbauzeit. Geodäten und Kuppelzelte können bei Schönwetter fast ohne Häringe aufgebaut werden. Kuppelzelte sind leichter, Tunnelzelte sind die Leichtgewichtsspezialisten (Jeweils bei gleicher Materialqualität) und bieten das beste Verhältnis zwischen Leichtgewicht und Platzkomfort. In Tunnelzelten haben wir tagelang einem Hurricane (Island) und 2 schweren Cyclons (Neuseeland) getrotzt. Kuppel- und Tunnelzelte sind korrekt aufgebaut etwa gleich sturmsicher. Aerodynamische Formen, beste Materialien (wie Kerlon Stoffe und bestes Alu wie Easton T9 Alu oder Scandium) und robuste Sturmabspannpunkte sind maßgebend für ein Höchstmaß an Sturmsicherheit. 

ZELTSTOFFE: Viele Kunden vergleichen beim Kauf die Wasserdichte (z.B.: 5000mm WS) und glauben je höher, desto besser der Zeltstoff. Leider falsch! Was nützt zum Beispiel´ne superhohe Wasserdichte beim Kauf, wenn die Beschichtung nach 1-3 Jahren undicht wird? Und die Wasserdichte gibt auch keinerlei Rückschlüsse auf die Reißfestigkeit und Haltbarkeit des Zeltstoffes. So kann ein Zelt mit 4000mm WS langlebiger und robuster sein als ein Anderes mit z.B. 8000mm WS. Erst im Dauereinsatz über Jahre zeigen sich oft Stärken und Schwächen von Zeltstoffen. Daher empfohlen wir am liebsten Stoffe, die wir schon seit Jahren verkauften und die sich bewährt haben. Der Preisdruck durch Schnäppchenjäger und Schnäppchenanbieter und der unnötige Ruf nach noch mehr Wasserdichte sorgt leider immer wieder für fragwürdige Experimente mit neuen Zeltstoffen. Und die Kondenswasserbildung im Außenzelt hat durch dichtere und leichtere Stoffe auch zugenommen. Sehr teuere High Tech Stoffe wie bei Helsport, Wechsel oder bei Hillebergs Kerlon (mit 10 - 15kg Reißfestigkeit) sind selbst nach jahrelangem harten Dauereinsatz noch viel reißfester als nagelneue Zeltstoffe der Mittelklasse. Einfache Trekkingzelte haben eine Stoffreißfestigkeit von 0,5 - 2kg, hochwertige Trekkingzelte haben eine Reißfestigkeit von 2 - 4kg, das Nylon eines Wechsel Zero G-Line Zeltes oder eines Helsport oder Hilleberg Zeltes hat sogar über 10kg Reißfestigkeit. Das gefährliche komplette Auseinanderreißen eines Zeltes beim Gestängebruch im Sturm ist hier fast unmöglich! Bei geringer Reißfestigkeit kann ein Zelt vom Sturm blitzartig völlig zerfetzt werden! Du sitzt also innerhalb weniger Sekunden im Freien und bist Regen und Sturm schutzlos ausgeliefert. Auf dem Campingplatz eine böse Erfahrung. In der Wildnis jedoch eine echte Gefahrensituation für Gesundheit und Dein Leben! Und einige Pensions- oder Hotelnächte wegen eines kaputten Zeltes sind manchmal teuerer als ein gutes Zelt. Reine PU Beschichtungen sind preiswerter, vermindern beim Beschichten aber die Reißfestigkeit. Teuere Silikonbeschichtungen erhöhen dagegen beim Beschichten die Reißfestigkeit des Zeltstoffes. (Hilleberg, Wechsel Zero G-Line und Rejka Zelte haben teilweise Silikonbeschichtung)  

Was heißt Wassersäule (WS) oder Wasserdichte? Stell Dir vor, man stellt ein Rohr senkrecht auf. Das untere Ende des Rohres überspannt man mit einem Zeltstoff. Nun füllt man Wasser in das Rohr. Je höher das Rohr mit Wasser gefüllt wird umso höher wird der Wasserdruck auf den Zeltstoff. Läßt ein Zeltstoff zum Beispiel bei einer Wasserhöhe (Wassersäule) von 2 Metern (= 2000mm) die ersten Wassertropfen durch, so hat der Zeltstoff eine Wasserdichte von nicht ganz 2000mm Wassersäule. Ein dichterer Stoff hält vielleicht 4 Meter also 4000mm WS usw. Heißt das je höher die Wassersäule umso besser der Zeltstoff? Ja und nein! Erstens ist eine super hohe Wasserdichte oft schlechter für die Atmungsaktivität und superdichte Stoffe sind manchmal (nicht immer) für viel Schwitzwasser im Zelt verantwortlich. Zweitens hatten wir manchmal Einsteigerzelte mit “”nur” 1500mm WS im Überzelt verkauft, die selbst kräftige Regenschauer überstanden. Andererseits gibt es Zelte die mit 3000mm WS angeboten werden und es regnet in der zweiten Saison durch. Und Drittens ist es möglich billigste Zeltstoffe die beim kleinsten Sturm zerreisen können durch spezielle Beschichtungen super wasserdicht machen. Man muß bei der Qualität also auch die Reißfestigkeit beachten. Unser Tip: Gebt der ‘Wassersäule (Wasserdichte) nicht zu viel Gewicht beim Zeltkauf! Kauft lieber bei einem wirklich bekannten Hersteller der auch einen guten Ruf hat, dann passen auch die Stoffqualität (Reißfestigkeit) und die Angaben der Wasserdichte. 3000 bis 4000mm WS sind fürs Überzelt übrigens völlig ausreichend. Beim Zeltboden sind 5000mm WS bereits ein akzeptabler Wert. Ein Zeltboden aus gewebeverstärktem Polyethylen (PE) sieht billig aus, ist in der Einsteigerklasse aber manchmal dichter als ein billiger Zeltboden aus Polyestergewebe. Bei diesen PE Böden mußten wir aber auch große Qualitätsunterschiede feststellen. So hielt z.b. unser Outwell Zelt in Namibia schwerste Überschwemmungen aus und PE Zeltboden (und Überzelt) blieben dicht, während bei unseren Heller Zeltetests andere PE Böden nach ca. 4-5 Einsatzwochen undicht wurden.

ZELTGESTÄNGE: “Glasfiebergestänge (GFK) sind billig und taugen nichts, Alugestänge sind fast unverwüstlich.” Diese Behauptung ist so nicht richtig. Auch Alu kann brechen. Doch Alugestänge kann man bei einem Bruch mit Reparaturhülsen reparieren und kurz nach der Panne weiterschlafen. Bei Glasfiebergestängen ist das nur schwer möglich und die Nacht könnte zum Alptraum werden! Mit gebrochenem Glasfiebergestänge wird oft der Campingurlaub beendet, da sich der Bruch nicht oder schwer reparieren läßt. Outwell ummantelt daher seine Glasfieberstangen außen kreuzförmig mit einer extra Schicht Glasfasern um die Stabilität zu erhöhen! Auch Salewa hat für einige Zelte ein neues GFK Gestänge entwickelt. Die neuen Outwell und Salewa GFK Stangen sind daher robuster als manch billige Alugestänge und liegen in der Festigkeit zwischen normalen GFK Stangen und den teueren Alugestängen. Bei Alu gibt es riesige Qualitätsunterschiede. Robustere Stangen kosten viel Geld. Am Besten haben sich bei uns die sehr teueren Alustangen T9 von EASTON bewährt mit denen wir mehrere Wirbelstürme (2 schwere Cyclons in Neuseeland und einen Hurricane in Island) überstanden, der zahllose Zelte neben uns zerstörte! EASTON Stangen haben eine zig fache Festigkeit verglichen mit anderen Stangen. Ausgezeichnet haben sich auch die neuen Scandium Gestänge bei Wechsel Zero Line Zelten bewährt. Doch auch bei Zelten zwischen 150 und 500 Euro gibt es große Unterschiede im Alu und so mancher Hersteller hat seine Mühe sichere Alustangen zu liefern, während andere Firmen die Sache gut im Griff haben. Wir bevorzugen daher langzeiterprobte Zelte die sich zuverlässig bewährt haben um Gefahren zu minimieren. Bei den von uns empfohlenen Firmen ist die Zuverlässigkeit sehr hoch! Ein Gestängebruch ist jedoch nie ganz auszuschließen, da enorme Kräfte auf diese Stangen einwirken. Bei großen Familienzelten sind daher (schwere) Stahlgestänge die beste Wahl, vorausgesetzt der PKW hat genügend Zuladung.

EINGÄNGE UND LÜFTUNGEN: Zelte mit einem Eingang und nur einer Lüftung sind bei Hitze oft nicht ausreichend zu lüften. Mehrere Eingänge oder mehrere Lüftungsöffnungen sind  besser zum Abkühlen und bei Hitze sehr empfehlenswert. 2 Eingänge haben auch bei Schlechtwetter Vorteile! Man kann immer die wettergeschützte Türe als Eingang benutzen. Vorteil von Zelten mit einer Türe: Sie sind meißt viel leichter und kleiner im Packmaß.

WELCHE ZELTGRÖSSE BRAUCHE ICH? Hier wird’s sehr schwierig, Du mußt genau überlegen wofür das Zelt benutzt wird.

Wird das Zelt im Rucksack getragen darf es maximal 1,8kg pro Person wiegen, ideal wären aber 0,8 - 1,2kg pro Person.

Bei Kanureisen oder Fahrradreisen kann es max. 2,5kg pro Person wiegen, ideal wären aber 1 - 1,7kg.

Bei Flugreisen mit Mietwagen (z.b.: Neuseeland, Australien, Afrika, USA) kann es max. 3,5kg pro Person wiegen, ideal wären aber 1 - 2kg.

Beim Reisen mit PKW ist das Gewicht weniger relevant. Grundsätzlich empfehlen wir lieber größere Zelte, da Du in größeren Zelten mehr Komfort hast. Besonders durch den Klimawandel (Umweltverschmutzung) regnet es bei uns viel mehr als früher und im größeren Zelt kann man Regen gemütlicher überstehen. Oder es gibt mal wieder wochenlange Hitzeperioden. In Vorzelten ab 145cm Höhe kann man sogar auf kleinen Stühlen sitzen und bringt oft sogar einen kleinen Tisch unter. Ein toller Luxus wenn’s draußen regnet oder auch wenn die Sonne vom Himmel brennt (Schatten). Ab 170cm Zelthöhe kann man sogar gebückt stehen, das bringt noch mehr Komfort. In großen Zelten kann man auch besser Ordnung halten, nasse Wäsche trocknen, vorsichtig kochen, Freunde zum plaudern einladen oder vielleicht sogar ein Fahrrad im Vorzelt verstauen. Fazit: Je größer das Zelt, desto mehr Komfort hast Du. ABER: Wenn Du nicht nur mit dem PKW losziehst mußt Du genau überlegen wieviel Gewicht das Zelt haben darf (Siehe unsere Gewichtsempfehlungen). Ein großes Zelt kann beim Wandern oder Radeln schnell zur Last fallen. Und je größer das Zelt, desto größer die Windangriffsfläche!!! Das heißt: Bei gleicher Stoff und Gestängequalität sind kleinere Zelte sehr viel sturmsicherer als größere Zelte!

Expeditionszelte: Bei allen Touren wo man bei einem Zeltschaden nicht ins Auto oder ein sicheres Quartier flüchten kann, empfehlen wir Expeditionszelte bzw. Zelte der Spitzenklasse! Also z.B. bei Wildnistouren in Canada oder Skandinavien oder bei alpinen Touren. Ganz besonders wenn man mehrere Tage braucht um in die Zivilisation zurückzukommen. Man muß auch bedenken, das man schon bei Plusgraden mit Starkwind und Regen erfrieren kann wenn das schützende Zelt zerstört wird. Selbst ohne Lebensgefahr ist eine Unwetternacht im Freien ein Alptraum! Wer es sich leisten kann ist schlau, wenn er sich auch für einen “normalen Urlaub” ein Zelt der Expeditionsklasse kauft. Zieht plötzlich ein schwerer Sturm über den Campingplatz in Bad Reichenhall oder auf Rügen, wird auch hier das Expeditionszelt der sicherste Platz sein! Es ist wesentlich entspannter, eine Unwetternacht in einem Zelt der Spitzenklasse zu verbringen, als Angst vor einer nassen Nacht haben zu müssen. Da alle Zelte altern (die Gestänge und die Stoffe!!!) besitzen die extrem stabilen Expeditionszelte selbst nach 6 - 10 Einsatzjahren noch eine höhere Festigkeit als viele fabrikneue Trekkingzelte. Der höhere Kaufpreis wird also auch durch eine viel höhere Lebensdauer ausgeglichen. Was ist das besondere an Expeditonszelten? Die Gestänge werden hier aus sehr teuerem Material wie Easton T9 Alu oder Scandium Alu gefertigt. Diese Stangen sind wesentlich bruchfester als normales Alu. So eine Stange bricht also viel seltener. Kommt es dennoch zum Gestängebruch und die Stange reißte ein Loch in die Zelthülle, würde ein normales Zelt in 2 Teile zerreissen, aber bei den Expeditionsstoffen passiert nichts. Da reißt das Loch nicht weiter. Wir konnten in Island mit einem Loch im Expeditionszelt über eine Woche in schwersten Stürmen weiter campen!!! Grund: Echte Expeditionszelte haben ja super reißfeste Stoffe (siehe Infos über Z.eltstoffe)

Vorsicht bei Familienzelten: Im Trend liegen zur Zeit auch riesige Familienzelte. Beim Kauf sollte man bedenken das mit der Zeltgröße der Winddruck enorm zunimmt und Qualität deshalb extrem wichtig ist! Durch die Größe von Familienzelten können die Hersteller keine super festen Zeltstoffe verwenden, die könnte kaum ein Kunde bezahlen. Man muß also Kompromisse machen. Wir empfehlen daher niedrigere Zelthöhen bei Familienzelten. Ideal wären 170cm für sportliche Menschen, ansonsten 180cm, für größere Menschen 190cm. Jede 10cm mehr an Höhe reduzieren die Sturmfestigkeit enorm, da der Wind in der Höhe sehr viel stärker ist als weiter unten. Je größer das Zelt, desto mehr Arbeit hat man beim Aufbau, beim Abbau und beim Reinigen. Man muß auch viel mehr Abspannungen im Boden fixieren wenn das Zelt größer ist. Wer zu viel an Platzkomfort fordert kann schnell den Spaß am Campen verlieren! Je größer Dein Familienzelt ist um so höher ist das Risiko das Du gar keinen Stellplatz mehr bekommst. Und wer mal zu Hause versuchen muß ein riesiges nasses Zelt am Dachboden zu trocknen wird sich vielleicht schnell eine kleinere “faltbare Campinghütte” wünschen.
Formen bei Familienzelten: Besonders größere Familienzelte sollten im Grundriss entweder annähernd kreisförmig, viereckig oder annähernd quadratisch sein. So findet man am leichtesten einen Stellplatz. L förmige, Y förmige oder sternförmige Grundrisse sehen oft toll aus machen den Aufbau aber fast immer viel schwerer. Und bei solchen Sonderformen findet man noch schwerer einen passenden Stellplatz. Ideal ist auch wenn alle Schläfer mit dem Kopf in eine Richtung schlafen können, da viele Stellplätze schräg sind und der Kopf höher liegen sollte. Wenn die Schlafkabinen in unterschiedlichste Richtungen zeigen ist das oft nicht möglich.

Mit diesen Zeltherstellern haben wir in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht. Hier paßte neben der Qualität auch die Reparaturabwicklung und der Service am Kunden:

Easy Camp: Einsteigerklasse. Vom kleinen Trekkingzelt bis zum großen Familienzelt. Überdurchschnittlich gute Qualität, wenn man den sehr niedrigen Preis bedenkt. Einige sehr praxisgerechte Zelte im Programm.

Outwell: Gute Mittelklasse bis gehobene Mittelklasse. Sehr innovativ! Vom kleinen Trekkingzelt bis zum großen Familienzelt. Erstaunlich gute Qualität, wenn man den Preis bedenkt. Einige sehr praxisgerechte Zelte im Programm. Outwell bietet enorm viele nützliche Details. Man bekommt hier bei gleichem Preis oft viel mehr geboten als bei der Konkurrenz. Mit vielen Outwell Zelten macht Campen viel Spaß und man spürt das einige Designer selbst Camper sind. Natürlich muß man bei einem Outwell Zelt etwas mehr Reklamationen in Kauf nehmen als mit gleichwertigen Zelten die 50, 100 oder 200 Euro mehr kosten.

Robens Zelte: Gute Mittelklasse bis gehobene Mittelklasse. Sehr innovativ! Vom kleinen Trekkingzelt bis zum großen Familienzelt. Gutes Preis Leistungsverhältnis. Einige Robens Zelte sind sehr praxisgerecht.

Salewa: Berühmter Outdooranbieter. War bereits Ende der Siebziger Jahre Wegbereiter der Kuppelzelte! Das ’Salewa Sierra Leone Kuppelzelt der 80er Jahre war das Vorbild für andere Hersteller. Salewa bietet vom 1 Mann Leichtzelt für den Studenten mit knapper Kasse über das teuere Expeditionszelt bis hin zu großen Familienzelten eine riesige Auswahl. Die  Reklamationsquote war in den letzten Jahren erfreulich niedrig, das Preis- Leistungsverhältnis und die Kundenzufriedenheit sehr gut. Kundenservice sehr gut.

Rejka: Mittelklasse bis gehobene Mittelklasse. Kleiner und feiner Zelthersteller aus Franken. (Entwicklung in Franken, Produktion natürlich in Asien). Franken gehört seit Jahrhunderten zu den Technologie- und Innovationszentren Deutschlands. Rejka ist zwar relativ jung, doch der Inhaber ist in einer Familie aufgewachsen die jahrzentelang im Camping- und Outdoor- großhandel tätig war. Dies erklärt vielleicht den schnellen Aufstieg der Firma Rejka. So erzielten Rejka Zelte immer wieder ausgezeichnete Ergebnisse bei verschiedensten Tests von Fachzeitschriften! Ergebnisse die wir aus unserer Kundenresonanz nur bestätigen können. Dabei bieten Rejka Zelte oft eine Qualität für die man bei anderen Herstellern 50 bis 150 Euro mehr hinlegen muß. In unserem Bekanntenkreis sind viele begeisterte Rejka Kunden. Der Kundenservice ist sehr gut.

Wechsel Berlin: Mittelklassezelte, Trekkingzelte, Familienzelte und Expeditionszelte. Kleiner und feiner Zelthersteller aus Berlin. (Entwicklung in Deutschland, Produktion natürlich in Asien).  Wechsel ist auch relativ jung. Wechsel Zelte erzielten immer wieder ausgezeichnete Ergebnisse bei verschiedensten Tests von Fachzeitschriften! Ergebnisse die wir aus unserer Kundenresonanz nur bestätigen können. Dabei bieten Wechsel Zelte oft eine Qualität für die man bei anderen Herstellern 50 bis 250 Euro mehr hinlegen muß! Die extrem leichte Topklasse der  Wechselzelte steht in direkter Konkurrenz zu den skandinavischen Zeltherstellern (die auch alle in Asien oder Osteuropa fertigen). Diese Wechseln Topklasse bietet Zeltstoffe mit über 10kg Reißfestigkeit und extrem bruchfestes Alugestänge. Allerdings zu einem Preis der oft weit unter der Konkurrenz liegt! Der Kundenservice ist sehr gut.

Exped Zelte: Mittelklassezelte, Trekkingzelte und Expeditionszelte. Kleiner und feiner Zelthersteller. Sehr innovativer Zelthersteller mit vielen praxisgerechten Detaillösungen.

Helsport Zelte: Skandinavischer Hersteller. Gehobene Mittelklasse bis Expeditionsklasse. Pionier in Sachen Expeditionen + Tunnelzelten. Ausgezeichnete Verarbeitung! Die Top Klasse der Helsport Zelte besitzt extrem reißfeste Stoffe und Gestänge. Zahllose Expeditionen in der Arktis, Antarktis, im Himalaya, in den Alpen oder in den Anden wurden mit Helsport Zelten durchgeführt. Wir selbst haben in Helsport Zelten extremste Stürme überstanden (Hurricane Bob 1991 in Island einen schweren Cyclon in Neuseeland sowie zahllose abenteuerliche Reisen (Australien, Zentralamerika, Skandinavien, Alpen, Namibia, Südafrika) überstanden.

Hilleberg Zelte: Skandinavischer Hersteller. Gehobene Mittelklasse bis Expeditionsklasse. Die Top Klasse der Hilleberg Zelte besitzt extrem reißfeste Stoffe und Gestänge. Viele Expeditionen wurden mit Hilleberg Zelten durchgeführt.

Rejka Vanua, ein Beispiel für ein gelungenes Kuppelzelt: Es ist windschnittig und sehr windstabil. 2 gegenüberliegende Eingänge sind ideal bei Hitze und auch bei Regenwetter. Besonderheit: Beim Vanua sind die Alustangen in Gestängekanälen am Außenzelt. Ist teuerer in der Herstellung aber der Aufbau geht so blitzschnell, denn Außen- und Innenzelt werden gleichzeitig aufgestellt)

Ein Beispiel für ein gelungenes Salewa Kuppelzelt: Es ist windschnittig und sehr windstabil. 2 gegenüberliegende Eingänge sind ideal bei Hitze und auch bei Regenwetter. Hier werden die Alustangen am Innenzelt befestigt, danach das Außenzelt befestigt. Das ist günstiger in der Herstellung, der Aufbau dauert etwas länger und das Zelt wird ein paar Gramm leichter.

Beispiel für ein gelungenes leichtes Tunnelzelt für 2 Personen: Es ist ca 100cm hoch sehr kompakt und reicht gerade zum Schlafen aus. Achtung!!! Viele andere Zelte dieser Größe haben im Vorraum nicht genug Platz für Rucksack oder Bike- und Kanupacktaschen! Hier reicht der Platz gerade aus. Zelte dieser Größe wiegen 2 - 3kg und sind auch ideal für Trekking- Motorrad- Fahrrad- und Kanureisen und können auch beim Flug mitgenommen werden. Besonderheit: Hier sind die Alustangen in Gestängekanälen am Außenzelt. Ist teuerer in der Herstellung aber der Aufbau geht so blitzschnell, denn Außen- und Innenzelt werden gleichzeitig aufgestellt.

Beispiel für ein gelungenes Rejka Tunnelzelt für 2-3 Personen: Es ist ca 115cm hoch, auf Stühlen sitzen ist hier nicht möglich. Aber man kann im großen Vorraum viel Ausrüstung verstauen oder kochen und Kleidung trocknen. Zelte dieser Größe wiegen 3 - 4,2kg und sind auch ideal für Trekking- Motorrad- Fahrrad- und Kanureisen und können auch beim Flug mitgenommen werden. Besonderheit: Hier sind die Alustangen in Gestängekanälen am Außenzelt. Ist teuerer in der Herstellung aber der Aufbau geht so blitzschnell, denn Außen- und Innenzelt werden gleichzeitig aufgestellt.

Rejka Zeltinfos      .

Rejka Antao 4, ein Beispiel für ein gelungenes sehr kompaktes 4 Mann Familienzelt für sportliche Leute: Es ist nur 170cm hoch, daher sehr windstabil, die Tunnelzeltform mit außenliegenden Gestängekanälen sorgt für spielend leichten Aufbau und im Vorzelt können dennoch 4 Leute an einem Tischchen gemütlich sitzen wenn es regnet, kühl wird oder der Wind bläst.

Rejka Zeltinfos      .

Beispiel für ein gelungenes kompaktes 4 Mann Familienzelt der 250 Euro Klasse (von diesem Zelt erschien eine Kopie für nur 100 Euro bei einem Discounter. Die Qualität der Kopie war aber so schlecht das sich einige Leute kein zweites Mal mit dieser Kopie verreisen trauten und bei uns das Original kauften.)

Beispiel für ein gelungenes kompaktes 6 Mann Familienzelt (es hat durch steile Seitenwände enorm viel Raumkomfort trotz vergleichbar kleiner Stellfläche. Durch die Tunnelform ist es leicht und schnell aufgebaut und im Vorraum können 6 Personen gemütlich an einem Tisch sitzen. Stahlstangen sorgen für eine sehr hohe Windstabilität. Große Fenster bringen viel Licht ins Zelt.

Out-well Zeltinfos .

Zelte von Euro 74,- - 600,-    1 Mann bis 8 Mann Zelte

Helsport Fjellheimen, ein Beispiel für ein Expeditionszelt der Spitzenklasse (Durch die Tunnelform ist es leicht und schnell aufgebaut und im Vorraum kann man Ausrüstung verstauen und zur Not kochen. Eine windschnittige Form sowie Alustangen und Zeltstoffe der Spitzenklasse sorgen für eine extrem hohe Windstabilität bei sehr geringem Zeltgewicht .

Helsport Zeltinfos .

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