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Sandalenflut in Deutschland? Hellers Ratgeber Trekkingsandalen: Trekkingsandalen sind in! Und wenn ein Zug rollt, will jeder aufspringen und das schnelle Geld machen. Seit Jahren findet man zahllose Schnäppchenangebote oder angebliche Sonderposten und Auslaufmodelle an jeder Straßenecke. Ständig entstehen neue Phantasiemarken unter deren Logo die angeblich 50% reduzierten “Marken Sandalen” angeboten werden. Hergestellt wird die Ware in zahllosen Fabriken, die vielleicht heute Flipflops und morgen Hausschuhe fabrizieren. Leider werden diese Sandalen auch von Designern ohne Outdoorerfahrung entworfen. Häufig werden gute Sandalen kopiert, aber nur schlecht nachgebaut. Doch robuste, praxisgerechte Trekkingsandalen zu produzieren, das ist eine Wissenschaft. Outdoorsandalen sind eben keine Badeschlappen sondern stark belastete Produkte. Schmerzhafte Blasen, abgerissene Gurte oder gebrochene Kunststoffteile sind nicht selten. Ein Hautausschlag wegen giftiger Farben in einem No Name Produkt ist auch nicht ohne. Wer gute Sandalen anprobiert wird auch beim Tragekomfort sofort die Unterschiede zu vielen anderen Sandalen erkennen.
Worauf sollte man beim Sandalenkauf außerdem achten:
Eigene Socken mitnehmen und nicht barfuß zum Sandalentesten gehen.
In einem guten Fachgeschäft beraten lassen.
Unbedingt Modelle der bekannten Sandalenhersteller bevorzugen. Hier am besten die
Modelle wählen die auch im offiziellen Hauptkatalog des Herstellers sind. Der Jahrgang der Modelle ist meißt nur ein Modeaspekt, Vorjahresmodelle gibt es oft günstiger.
Die Gurtbänder sollten nicht gegen die kleine Zehe drücken sondern hinter den Zehen
verlaufen oder zumindest an den Zehen extra weich gepolstert sein.
Extra Polsterung der Gurtbänder: Ist bei weichen hautfreundlichen Gurtbänder und
guter Verlegung der Bänder nicht nötig. Die extra Polsterung macht das Packmaß im Rucksack minimal größer, das Trocknen könnte minimal länger dauern. Teste am Besten wo Du Dich wohler fühlst und entscheide selbst.
Achtung: Die Gurtbänder sollen nicht straff angezogen werden, das ist unangenehm!
Die Bänder sollen etwas Spiel haben und den Fuß nicht unnötig einschnüren.
Beim (ausgiebigen) Probetragen auch darauf achten das keine Kunststoffteile an
Deinem Fuß reiben.Beim (ausgiebigen) Probetragen auch darauf achten das keine Kunststoffteile an Deinem Fuß reiben.
Die Sohle sollte einen Finger breit länger sein als Deine längste Zehe damit Deine
Zehen etwas geschützt sind.
Beim Probetragen auch die Schuhteststrecke benutzen und auch bergauf und bergab
gehen. Dabei auch auf die Dämpfung und die Bodenhaftung der Sohle auf glatten Fliesen achten. Prüfe auch ob Du Steinchen durch die Sohle spürst.
Fiese Tour: Wer die Schuhauswahl und die Fachberatung eines Geschäftes ausnutzt
sollte auch dort kaufen, wenn der Schuh gut paßt. Wer nach so einem hilfreichen Geschäftsbesuch wo anders kauft nur um noch ein paar Euro zu sparen bereichert sich zu Lasten des Händlers vor Ort. Man kann ja mal
fragen ob ein kleiner Rabatt möglich ist. Wenn aber die guten Fachgeschäfte weg sind weil man nur noch zum Probieren gekommen, gibts dann lange Gesichter.
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