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Rucksäcke

Neu !!! Unsere Beratungsseiten: Unsere Beratungsseiten haben uns zahllose Stunden Arbeitszeit gekostet. Hier bekommt Ihr  wertvolle Tips von uns, damit Euere Reisen und Touren ein möglichst gefahrloses Vergnügen werden. Diese Gratistips kommen aus unserer jahrzehntelangen Outdoorpraxis!

Die Profis in Sachen Rucksäcke!
Egal ob Bergtour, Fernreise oder extreme Expeditionen.
Durch unsere weltweite Outdoorerfahrung
wissen wir exakt worauf es wirklich ankommt.
Wir haben schon Rucksäcke durch die Alpen geschleppt
als die meißten Outdoorversender noch gar nicht existierten!

Sonderposten! Nur erhältlich über die Heller Kanuschule:
Rucksack Packgurte
25mm mit LL Schließe: Gurtband + Schließe in extra robuster Spitzenqualität !
Mit Heller Aufdruck. zum Befestigen von Ausrüstung an Rucksäcken, Booten oder Bikes usw.
Länge  75cm (z.B. für Isomatten)               
Bisher € 2,10    Aktionspreis € 1,25 !!!
Länge 100cm (z.B. für kleine Schlafsäcke)    Bisher € 2,30    Aktionspreis € 1,40 !!!
Länge 150cm (z.B. für große Schlafsäcke)  
Bisher € 2,60    Aktionspreis € 1,70 !!!
Das ist Spitzenqualität “Made in Germany by Kober” - Jetzt radikal reduziert !!!

HELLERS RUCKSACK RATGEBER:

Grundsätzliches: Warnung vor Gesundheitsschäden: Neueste Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, das unsere Wirbelsäule extrem hoch belastet ist und das falsche Tragen von Gewicht schwere Wirbelsäulenschäden verursacht! Hebt man z.B. nur 20 Kilo falsch hoch, so entsteht auf die empfindlichen Bandscheiben eine Druckbelastung von ca. 300kg!!! Durch Stoßbelastungen beim Gehen können aus den 20 Kilo Gewicht 800kg (Kleinwagengewicht) Druckbelastung auf die Bandscheiben werden. Hier können nicht reparable Wirbelsäulenschäden entstehen die oft erst nach Jahren schmerzhaft spürbar werden. Mit sehr guten Rucksäcken sollten Frauen maximal 12 Kilo tragen, Männer max. ca. 15 Kilo. (Quelle: Jean Pütz, WDR Hobbythek - Gesunder Rücken). Fazit: 1. Bei der Ausrüstung sollte mit jedem Gramm gegeizt werden. 2. Der Rucksack sollte ein perfektes Tragesystem haben, das die Belastung des gesamten Körpers, insbesondere der Wirbelsäule minimiert. Ab 12 Kilo Gewicht sollte der Rucksack in der Lage sein das Gewicht zu 100% direkt auf die Hüfte zu übertragen um die Bandscheiben zu schonen. Dies ist nur mit Hüftflossen und Tragesystemen höchster Qualität möglich. Dies erfordert sehr teuere Auspolsterungen der Gurte. Wer hier spart, spart an seinem Körper. Und den kann man nicht ersetzen, wenn er mal kaputt ist.

VORSICHT SCHNÄPPCHENANGEBOTE: Ein Großteil solcher “Schnäppchen” sind Scheinangebote. Man läßt von bekannten Rucksackmarken Aktionsware herstellen. Aus billigerem Rucksackgewebe, teils mit schlechteren Reißverschlüssen oder bruchfreudigen Steckschließen. Die Optik wird vom teueren Original übernommen. Dann wird ein maßlos überteuerter Verkaufspreis angesetzt und gleich runtergezeichnet. Doch solche “Schnäppchen” sind oft nicht mal den Billigpreis wert! Denn schlechtere Materialien geben durch die Belastungen bei Rucksäcken schnell den Geist auf und Reparaturen sind oft unrentabel oder unmöglich. Die Investition kann man dann abschreiben und nochmal in einen besseren Rucksack investieren. 

RUCKSACKKAUF IN ASIEN ODER OSTEUROPA UND IM INTERNET (RAUBKOPIEN?): Auf unseren vielen Asienreisen finden wir immer wieder Outdoorshops voll mit Rucksäcken von Deuter, The North Face, Salewa und anderen berühmten Marken. Diese Teile sind extrem günstig! Zu solchen Preisen kaufen oft nicht mal wir Fachhändler ein. In Tschechien gibt’s das gleiche Zeug. Wer aber glaubt die Teile wären echt, der glaubt wohl noch ans Christkind. Auf meiner letzten Asienreise habe ich einige Händler angesprochen, jeder gab sogar gleich zu dass es eine “Copy” ist. Die Qualität dieser Raubkopien entspricht höchstens Billigrucksäcken. Diese sind allerdings in Deutschland oft noch billiger. Wer aber in Asien so ein Teil kauft hat keinerlei Garantie wenn der Rucksack kaputt geht. Und das geht hier ziemlich schnell. So hatten wir am Flughafen in Siem Reap bei Angkor ein Päärchen mit nagelneuen The North Face Rucksäcken vor uns in der Schlange. Bei beiden Rucksäcken waren die Schultergurte bereits eingerissen, sicherlich sind die Gurte in den nächsten Tagen ganz abgerissen. Original oder Fälschung? Ratet mal! Selbst bei billigen Rucksäcken hätten Sie in Deutschland 2 Jahre Gewährleistung gehabt. Aber nicht in Asien! Übrigens: Kleinbetrüger kommen spielend leicht im Urlaub an Raubkopien. Da wird schnell ein Paket voll Raubkopien nach Deutschland geschickt und schnell im Internet verklopft. Ein super Geschäft, nur nicht für die gutgläubigen Käufer. Genauso leicht bekommt man gefälschte Aktionsware für krumme Internetversteigerungen in Osteuropa!

RUCKSACKGEWEBE: Extrem robust ist das echte DuPont Cordura. Die Nahtreißfestigkeit und Abriebfestigkeit (Scheuern + Felskontakt) ist um ein vielfaches höher als bei den meißten anderen Geweben. Es gibt verschiedene Stärken. Bereits das 500er Cordura hält sehr hohe Belastungen aus, läßt sich besser wasserdicht beschichten und ist leichter als das superfeste 1000er Cordura. Doch Vorsicht: Die meißten “Cordura Rucksäcke” sind gar nicht aus Cordura sondern aus viel billigerem “No name Gewebe” das nur die Cordura Optik hat. Vor Jahren fand ich z.b. Billigrucksäcke für 40 Euro aus irgendeinem Kunstfasergewebe die von einem der größten Kaufhäuser Deutschlands als Cordurarucksäcke angeboten wurden. Echte Cordurarucksäcke haben im Shop immer ein DuPont Etikett! Polyestergewebe erreichen nicht die hohe Festigkeit von Cordura.

NAHTVERARBEITUNG: Leider kann man schlechte Nahtqualität nur erkennen wenn zum Beispiel schief und schlampig genäht wurde. Versteckte Mängel kann oft selbst der Profi nicht erkennen. Da platzen dann schöne Nähte auseinander nur weil der etwas billigere Rucksackstoff ausfranst oder die Nähte zu knapp vernäht sind. Oder der Faden war doch zu billig. Durch deutsche “Schnäppchenjäger” bedingt ging die Rucksackqualität in den letzten Jahren teils ganz schön runter. Denn Qualität kostet Geld - und wenn der Schnäppchenjäger nichts mehr ausgeben will - sparen in der Not auch die Hersteller, oder sie müssen Konkurs anmelden. Und oft liegt dann auf dem Schnäppchentisch ein “Markenrucksack” der mit seiner Marke nur noch das Etikett gemeinsam hat und in irgend einer No Name Fabrik zusammengestöpselt wurde. Nach Kinderarbeit und Umweltskandalen in der 3. Welt fragt niemand mehr. Hauptsache man spart ein paar Euro beim Einkauf.  Wir bevorzugen Firmen mit denen wir schon über viele Jahre gute Erfahrungen gemacht haben. Und bei Tiefpreisaktionen fragwürdiger Rucksackausstattung machen wir nicht mit. Wir bevorzugen Firmen mit gut ausgebildetem Personal und guter Qualitätskontrolle um versteckte Risiken + Pannen zu vermeiden.

DAS TRAGESYSTEM: Die Qualität der Auspolsterungen von Hüftflosse und Schultergurten ist eine Preisfrage aber entscheidend für den Tragekomfort! Welche Polsterungsqualität eingebaut ist kann man nicht sehen. So sehen manche Billigrucksäcke einem Rucksack der Spitzenklasse täuschend ähnlich. Schlechte Polsterungs qualität bemerkt man aber meißt beim Probetragen. Manchmal aber erst nach einigen Einsatzwochen, wenn die Polsterung kaputt geht. Teuerste Auspolsterungen haben ausgezeichnete Eigenschaften bei der Druckverteilung des Gewichtes auf Deinen Körper. Und auch gute Fixierungseigenschaften (gegen das Herunterrutschen) sowie sehr gute Dämpfungseigenschaften damit Dein Körper nicht durch Stoßbelastungen unnötig belastet wird. Die Schultergurte sollten assymetrisch verjüngt sein. Oben wo das Gewicht auf den Schultern lastet breit, unten an den Achseln schmal, damit hier nichts drückt (besonders bei Frauen sehr wichtig).  Ein Brustgurt fixiert die Schultergurte in der optimalen Lage und bringt bei sportlichen Bewegungen mehr Sicherheit. Die Verstellriemen sollten von Deinen Schultern schräg nach oben zum Rucksack verlaufen. Nur so ist eine volle Entlastung der Schultern möglich. Die Schultergurte sollten bei Rucksäcken ab 55 Litern höhenverstellbar sein, damit man den Rucksack auf Deine Rückenlänge einstellen kann. Zwischen Schultergurt und Hüftgurt sollte ein Rucksack keine Polsterung haben, sondern einen breiten Spalt zwischen Rucksack und Rücken (für perfekte Belüftung). Der Hüftgurt muß kräftig und straff gepolstert sein um bei hohem Gewicht nicht abzurutschen. Tip: Rucksack mit Gewicht länger probetragen! Dabei die Schultergurte so einstellen das kein Gewicht auf den Schultern lastet. Nun darauf achten ob beim gehen die Hüftflosse gut sitzt oder ob sie langsam nach unten wandert. Übrigens: Seitliche Riemen zwischen Hüftgurt und Bodenfach ziehen den Rucksackschwerpunkt zum Körper hin und wirken stabilisierend. Das Tragegestell: Moderne Rucksäcke haben fast immer ein stabilisierendes Innengestell. Die leichteste und günstigste Variante besteht aus vorgeformten Alu Längsschienen. Hier muß korrekt gepackt werden damit der Rucksack gut sitzt. Schwerer sind eingebaute Platten oder teuere supersteife Rahmen aus Alu oder Kunststoff. Durch die Steifheit bieten solche Rucksäcke selbst im schwierigen Gelände perfektes Gleichgewichtsgefühl und selbst schwere Lasten kommen einem viel leichter vor. Beim Packen kann man hier wenig falsch machen. Tip: Du solltest verschiedene Rucksäcke mit gleichem Gewicht länger probetragen und vergleichen! Achte beim Beladen darauf das das schwere Gewicht in der Nähe Deiner Schulterblätter eingepackt ist. Benutze beim Probetragen die Schuhteststrecken und auch Treppen.

Reißverschlüsse und Steckschließen: Hier gibt es riesige Qualitätsunterschiede. Einmal die Größe der Schließen und Reißverschlüsse und zum zweiten die Materialqualität. Hier solltest Du besonders auf Qualität achten! Reißverschlüsse sind feinmechanische High Tech Teile und enorm hoch belastet. Geht so ein Teil wegen schlechter Qualität kaputt ist eine Reparatur oft zu teuer. Also besser gleich gute Qualität kaufen! Defekte Steckschließen könnte man leichter erneuern. Bricht aber eine schlechte Steckschließe kann das Stürze oder andere Unfälle zur Folge haben. Oder Du merkst abends am Ziel, das Du wertvolle Ausrüstung verloren hast, weil eine Steckschließe schlappgemacht hat. Auf jeden Fall ist der Bruch einer schlechten Steckschließe ärgerlich und manchmal läßt sich der Rucksack danach nicht mehr gut tragen.  

Details eines hochwertigen Rucksackes:

A Spezial-Hüftflosse. Sitzt bei jeder Hüfte perfekt und rutscht
   auch nicht bei schweren Lasten.
B Steifer Spezialrahmen z.B. aus Alu-Rohrmaterial (ähnlich
   wie bei skandinavischen Kraxen) schafft eine perfekte
   Einheit zwischen Mensch und Gepäck.
C Großflächige Schulterblattauflage für festen Kontakt zum
   Körper und für perfekte Rückenbelüftung darunter.
D Spezial-Schultergurte mit High Tech Polsterung können
   auch sehr hohes Gewicht aufnehmen ohne das man
   Druckstellen spürt.
Brustgurt zum fixieren der Schultergurte in schwierigem
   Gelände oder beim Klettern. Auch bei schmalem
   Oberkörper wichtig zum Ausrichten der Schultergurte.
   Hier befinden sich oft auch Handschlaufen zum
   entspannenden Einhängen der Arme bei längeren Touren.
F Ausfaltbare Seitentaschen mit wasserdichtem
   Reißverschluß.
G Kompressionsriemen zum Verkleinern des Rucksackes
   und zum Befestigen von Ausrüstung.
H Deckel mit 2 Deckelfächern. Nach oben verstellbar zur
   Volumenerweiterung.
J senkrechter Längsreißverschluß. Damit läßt sich der
   Rucksack auch von hinten öffnen. Sehr praktisch, denn
   man kommt schnell an jedes Gepäckstück.
K Variable Unterteilung des Hauptfaches damit man gut
   Ordnung halten kann. Kann entfernt werden um ein extra
   großes ungeteiltes Hauptfach zu erhalten.
L Bodenfachöffnung mit extra robustem Reißverschluß
M Befestigungslasche für Tourenski, Zeltgestänge oder
   Kamerastative.
N Stabiler Rucksackboden mit Kompressions- und
   Gepäckriemen zur Volumenregulierung und zum
   Befestigen von Ausrüstung.

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